Wenn Du innerlich vibrierst…

Es ist ewig her, dass ich das Gefühl hatte, innerlich unter Strom zu stehen.

Im Prinzip ist es eine total bescheuerte und zugleich wertvolle Erfahrung, denn irgendwie hatte ich völlig vergessen, wie es sich anfühlt.

Und ich hatte vergessen, wieviel Aufmerksamkeit es erfordert, NICHT in das Hamsterrad der inneren Getriebenheit eingesogen zu werden. Ich glaube, das Hamsterrad ist in Wirklichkeit ein geschickt getarntes schwarzes Loch. Es saugt Dich an und verschlingt Dich einfach.

Ich kam mir also plötzlich wieder so vor, als säße ich in einem Karussell, das ich als Kind total geliebt habe. Je höher und wilder, desto besser. Und immer mit der Hoffnung, dass ich eine dieser seltenen extralangen Fahrten erwischt hatte.

Doch nun, zig Jahre später, in einem Ü 50-Alter, bekomme ich eher Schwindel und Brechreiz. 

Vielleicht liegt es am Alter.

Vielleicht liegt es aber auch dran, dass ich es inzwischen viel mehr genieße, mich mit Mutter Erde gut verbunden zu fühlen, statt den Bodenkontakt zu verlieren.

Oder daran, dass ich irgendwann erkannt habe, dass man von diesem herrlichen Planeten und netten Menschen viel mehr mitbekommt, wenn sie nicht nur an einem vorbei rasen

Auf jeden Fall wollte ich das Karussell wieder anhalten. Ich suchte die Bremse, um dem Teufelskarussell Einhalt zu gebieten. Die Bremse hieß „Bewusstwerdung“!

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Wie kannst Du anhalten?

  • Ich habe mir den Wecker auf 60 Sekunden gestellt und einfach geatmet.

  • Wenn Gedanken kamen – und Du glaubst gar nicht, wie viele Gedanken Dich in 60 Sekunden besuchen können – habe ich sie mit dem Kommentar „Später“ vorbeiziehen lassen.

Durch die Übung fiel mir erst einmal auf, wie tief ich schon in dem Karussell saß, bevor es mein Körper durch den ganzen Aktionismus überhaupt schaffte, zu mir durchzudringen.

Und genau das ist die Gefahr, in der sich heute viele Menschen befinden. Wenn wir Stresshormone ausschütten, dann betäuben sie den Schmerz. Du sollst ja nicht abgelenkt werden, wenn Du um Dein Leben kämpfst.

Sie lassen den Blutzuckerspiegel hochschnellen. Es gibt relativ viele „Stress-Diabetiker“. Schließlich geht es darum, dass unser Körper länger durchhält, als der Säbelzahntiger.

Stress – ein Katastrophenschutz

Dieses Überlebenssystem namens „Stress“ ist eines der wertvollsten Einrichtungen der Evolution. Aber es war immer nur für kurzfristige Einsätze geplant. Denn entweder waren wir relativ schnell hinüber oder erfolgreiche Sieger, bzw. Flüchtlinge.

Heute ist dieses System manchmal 24 Stunden und 7 Tage die Woche aktiviert. Und nun wird der Lebensretter – ursprünglich eine wohldosierte Überlebensmedizin – zu einem Giftcocktail

Die Dosis macht das Gift!

Immer!

Alles dient!

Ich bin froh, dass es mich mal wieder durch diesen Prozess geführt hat. Denn mir wurde bewusst, dass es zwei Aspekte in Bezug auf chronischen und krankmachenden Stress braucht:

1. Es gilt, das Karussell zum Stoppen zu bringen.

2. Und dann geht es darum, was wir tun können, um nicht wieder einzusteigen.

Eines ist auf jeden Fall absolut klar. Stresshormone sind toll, wenn es um Leben oder Tod geht. Aber wenn sie ständig im Blut herumschwirren, dann zerstören sie das, was unsere Menschlichkeit ausmacht:

  • Das Gefühl dazuzugehören, denn Stress macht uns zu Einzelkämpfern.
  • Ein unterstützendes und wohltuendes Miteinander – die Essenz für ein langes Leben
  • Die Möglichkeit zu genießen. Dafür sind wir hier, oder? 
  • Freude. Eine kraftspendende Schwingung! 
  • Glück! Das Sahnehäubchen 

Wo stehst Du?

Weiß Du, ob Du ein einem Karussell sitzt?

Auf einer Skala von 1 -10

Wo stehst zu ganz intuitiv? (1 = Du kommst durch den Tag;
10 = Du genießt und feierst dankbar Dein Leben):

1 —————————-   10

Bei mir ist heute noch Luft nach oben. Deshalb habe jetzt ein Date mit mir  


Ich wünsche Dir noch einen wundervollen Tag.

Herzlich

Daniela

Und wenn Du mehr zu dem Thema wissen möchtest, dann lade ich Dich wieder herzlich ein, Dir meine Fallstudie anzuschauen. Einfach hier klicken