Wie kommst Du darauf??? Lach!

Nein, definitiv nicht. Zumindest nicht am Anfang. Aber nicht weil „Frieden-schließen“ wirklich schwer ist. Wir haben uns nur noch nicht bewusst gemacht, dass Frieden die größte und wertvollste Errungenschaft ist, die der Mensch in unserer Zeit vollbringen kann.

Die Kunst des aktiven Friedenschließens ist noch so unbewusst, weil uns die Vorbilder und die mediale Unterstützung fehlen.

Nicht, dass Vorbilder nicht existieren. Sie wirken aber im Verborgenen. In der Familie, in sozialen Berufen, im ehrenamtlichen Engagement. Doch das sind nicht die Menschen, die im Rampenlicht stehen.

Frieden ist leise!

Eine andere Frage:

Ist Autofahren einfach?

Nein, nicht am Anfang! Zumindest nicht für die, die wirklich erst in der Fahrschule mit dem Training beginnen 😉

Aber weißt Du was? Es war uns egal, oder?

Es stand gar nicht zur Debatte, diesen Schein nicht zu bekommen. Wir wollten ihn haben, und es war uns egal, welchen Einsatz wir dafür aufbringen mussten. 

Um was geht es wirklich?

Ich wollte den Führerschein haben, weil ich damit die Idee von bequemer Beweglichkeit, Flexibilität und Freiheit verband. Genau das ermöglicht mir der Schein auch. 

Ich liebe mein Auto. Dabei geht es gar nicht um das Auto an sich, sondern um das Gefühl von bequemer Beweglichkeit, Flexibilität und Freiheit.

Es geht also in Wirklichkeit um das Gefühl, welches wir mit diesen Dingen verbinden.
Viele junge Menschen in den Städten haben dagegen genau diese Gefühle, wenn sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Man sieht also, dass alles relativ ist.

Doch welchen Wert haben Führerschein, Auto, Bahn oder all die anderen Sachen, wenn wir uns in dieser Welt nicht mehr sicher fühlen können?

Wie frei bin ich wirklich, wenn ich bestimmte Bereiche meiden muss, weil dort geringverdienende, frustrierte und desillusionierte Menschen leben, die sich ungerecht behandelt und ausgegrenzt fühlen? Ausgrenzung ist für uns Menschen übrigens ein Gefühl, welches die tiefste Existenzangst in uns hervorholt. Bei einem Ausgegrenzten geht es nicht mehr um ein Miteinander, da ein Miteinander nicht mehr existiert. 

Es geht nur noch ums Überleben! Und das lockt die Instinkte aus unserem Reptiliengehirn nach oben! Ein fürchterlicher Teufelskreis.

Den Wert des Friedens erkennen

Vielleicht sind wir eher bereit, uns für ein friedlicheres Miteinander einzusetzen, wenn wir den Wert des Friedens erkennen. 

Wenn wir in einer friedlichen Welt leben,

– können wir und frei von Angst bewegen.
–  uns leichter neuen Ideen öffnen
– können wir all unsere Potentiale zusammenlegen und über uns herauswachsen
– möchten wir alle Menschen mitnehmen
– möchten wir die Welt gesund erhalten
– verlieren wir das Mangeldenken
– braucht es keine Grenzen mehr
– erschaffen wir gemeinsam eine erstrebenswerte Zukunft
– sind wir bewusst miteinander verbunden

Wenn wir in einer friedlichen Welt leben, wird jeder gebraucht und ist jeder ein Teil der Erdengemeinschaft. 

Wenn wir in einer friedlichen Welt leben, sind wir bereit zu teilen, was wir haben. Wir erkennen, dass jeder seine ganz eigene Aufgabe hat und eine wichtige Rolle spielt. 

Wenn wir in einer friedlichen Welt leben, lassen wir uns nicht mehr gegeneinander aufhetzen und schwächen, sondern suchen das Potential in jedem Einzelnen – zum Wohle aller. 

Fazit

Ich finde die Vorstellung eines weltumfassenden Friedens wundervoll. Ich verbinde sie mit genussvoller Beweglichkeit, einem wohlwollenden Miteinander, mit Freude und Lebensgenuss, mit Musik, Tanzen und Lachen.
Mit vollkommender Freiheit, da jeder darin ermutigt wird, seinem Herzen zu folgen, und dadurch die Welt noch glücklicher zu machen.

Ist Frieden einfach?
Nein, nicht am Anfang. Aber ich werde alles tun, was mir möglich ist, um diesen „Schein“ zu bekommen. Das ist mir jeder Einsatz wert. Jeder Übungstag und jede Trainingssituation wird von Mal zu Mal einfacher und erfolgreicher. Frieden wird immer einfacher, je öfter wir ihn bewusst trainieren. 

Da wir die Welt und Menschen um uns herum nicht ändern können (was ja auch nicht sehr wertschätzend wäre) habe ich der Einfachkeit halber bei mir anfgefangen. Zumal wissenschaftlich erwiesen ist, das Mitgefühl, Wertschätzung und Glück die dem Menschen angeborenen Grundbedürfnisse sind.

Ich habe beschlossen, mit meinen vielen bunten Seiten, meinen Stärken und Schwächen, meinem Lachen und Weinen und meinen 60 Billionen Zellen Frieden zu schließen. Auch, wenn sie mal mies drauf sind. Es ist ein Prozess, aber ein sehr erfüllender.

Mit friedvollen und herzlichen Grüße ermutige ich Dich, den Wert des Friedens für uns alle zu erkennen und zu unterstützen. Denn wäre es nicht wundervoll, überall von glücklichen Menschen umgeben zu sein?

Bilderquellen:
Bild „world“ von pixel2013 auf Pixabay